Kleine Kinderzimmer einrichten

von Marieke

Zu viel Zeug und zu wenig Platz? In unserem Kinderzimmer häuft sich ne Menge an. Und dabei haben wir noch nicht mal viel Spielzeug. Es sind eher die Wickelunterlagen aus der Großbestellung, die Regenabdeckung vom Kinderwagen, die geliehenen Klamotten welche erst in einem Jahr passen… Alles braucht seinen Platz. Gerne erzähle ich Dir, wie wir viel Stauraum und ein schönes Kinderzimmer geschaffen haben.

Ein Hochbett fürs Kinderzimmer?

Diese Frage hat uns lange beschäftigt. Denn ein Hochbett haben wir lange in Betracht gezogen. Oben wird geschlafen und unten gibt es genug Platz zum Spielen und Verstauen. Praktisch! Doch mein Mann war von Anfang an gegen einen solchen Klotz im Kinderzimmer. Und auch ich musste bei meiner langen Internetrecherche feststellen, dass Hochbetten entweder nicht schön oder viel zu teuer sind.

Angeblich ist ein Hochbett für Kinder ab ca. 5 Jahren tauglich. Manche haben eines ab 3 Jahren. Und wieder andere umgehen die Gefahr komplett, aus Angst, das Kind stürzt hinab. Ich selbst hatte in unserem Ferienhaus nie Probleme damit. Aber drei Gründe haben mich dann doch sehr davon überzeugt, dass ein Hochbett nicht in Frage kommt:

  1. Das Bettenbeziehen ist mühselig
  2. Ich kann beim Vorlesen nicht neben meinem (kranken) Kind sitzen
  3. Wenn mein Kind im Elternbett oder auf dem Sofa eingeschlafen ist… wie soll ich es nach oben wuchten?

Also war das Hochbett passé. Aber irgendwie mussten wir ja Stauraum schaffen. Argh!

Die Lösung: Halbhohes Bett mit Schubladen darunter

Bei meiner Suche kam ich auf halbhohe Betten. Aber schnell musste ich feststellen, dass der Raum darunter ziemlich niedrig ist. Größere Kinder können nicht mehr darunter stehen. Und zudem verfolgte uns immer noch das Anfangsproblem: wohin mit den ganzen Sachen?

Da kamen wir dann doch wieder zu der Anfangsidee meines Mannes – eine zweite Ebene einziehen. Wir bauten ein halbhohes Bett, mit sich darunter befindenden MALM Kommoden von IKEA. Auf diese Weise haben wir nun ein 70×160 Bett für unsere Tochter geschaffen, eine Leseecke, viel Platz für Klamotten und Co. und auch noch einen Stall für Schoko – das Pferd. Und wenn unser Sohn Piet in drei Jahren auch nicht mehr in seinem Babybett schlafen will, dann wird aus der Leseecke das zweite Bett. Praktisch! 

Gemeinsames Kinderzimmer – wenn sich Bruder und Schwester ein Zimmer teilen müssen

Neben dem Platzproblem und der Frage nach Stauraum beschäftigte uns das Farbkonzept. Allerdings war dieses Thema schnell geklärt. Denn ich bin kein Freund von Gender-Farben – Pink für Mädchen, Blau für Jungs. Es gibt auch Farben, die geschlechterneutral sind. Weiß natürlich. Aber wir wollten auch etwas Farbe in das Kinderzimmer einziehen lassen. Wir haben uns für die Farbkombination Rosé, Mint/Türkis und Sonnengelb entschieden. So ist es am Ende ein schönes Kinderzimmer geworden – für unsere Tochter und unseren Sohn.

5 Tipps für kleine Kinderzimmer

  1. Hochbett bzw. halbhohes Bett mit Stauraum darunter schaffen
  2. Geschlossene Kisten, damit es nicht so unordentlich aussieht
  3. Viel (Tages-)Licht
  4. Helle Wandfarbe(n)
  5. Praktisch denken. Letztendlich ist das große Bücherregal praktischer als das schicke Sideboard und bietet zudem noch viel Platz für weitere Bücher in der Zukunft

Übrigens: Mein Kinderzimmer wurde gefühlt zig Mal umgebaut und –geräumt. Denn Kinderzimmer müssen sich den Bedürfnissen der Kinder anpassen – nicht nur im praktischen Sinne, sondern auch im Stil. Und wenn´s ganz gut für’s Kind läuft, darf es auch mal Dinge selbst im Geschäft aussuchen. Wiebke und ich hatten daher im Jugendalter einen schwarzen Teppich mit bunten Streifen ; )

 

MACH’S DIR SCHÖN 
Adebars Töchter

 

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One thought on “Kleine Kinderzimmer einrichten

  1. Wie wärs mit dem kleinem Foto-Update, wie deine kleine Tochter mit Buntstiften das Zimmer gleich „noch etwas schöner“ gemacht hat?! :)))

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