Miteinander – in Zeiten von Corona

von Marieke

Verschärfter Lockdown. Kontakteinschränkungen. Dunkle Jahreszeit. Es gibt einen Weg ins Licht und zur Freude – durch virtuelle Events. Und die sind durchaus nachhaltig. Wir haben uns für dich umgeschaut und geben dir Tipps für coole digitale Aktionen zum Mitmachen.

Ok, der ein oder andere mag denken: „Nein, nicht noch mehr Computer. Ich sitze den ganzen Tag schon hinterm Rechner und kann Zoom nicht mehr sehen.“ Auch der Wunsch, Menschen in der Realität zu sehen, sie zu umarmen, wird immer größer. Das verstehen wir voll und ganz. Auch unser größter Wunsch ist es, wieder gemeinsam mit Freunden am Tisch zu sitzen, gemeinsam Ausflüge zu machen und gemeinsam Spaß zu haben. Aber wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass es digital sehr wohl funktioniert. Das mit dem Spaß, dem Austausch und den Freunden.

Virtuelle Aktionen, die wir dir ans Herz legen können

  1. Wein-Date mit deinen Freunden. Am besten ein monatliches festes Ritual. So steht der Termin fest im Kalender und man sieht sich regelmäßig. 
  2. Mach Socialmedia real. Trau dich und lade einfach mal deine Insta-Community ein, Euch persönlich kennenzulernen. Das ist viel mehr als Likes und Kommentare zu vergeben. Die Menschen gibt´s echt 😉 Wiebke hat so bei einem Weihnachtswichteln tolle Menschen aus der Garten-Community kennengelernt.
  3. Zusammen Brotbacken. Wiebke und ich haben über die bakenight gelernt eigenes Sauerteigbrot zu backen. Wir können nun nicht nur backen und haben viel dazu gelernt, sondern haben an dem Abend auch Interessantes von den anderen Teilnehmer:innen erfahren. Wer es kreativer mag, stöbert mal bei den artnights.  
  4. Du willst mehr von der Natur lernen? Wiebke kann aus eigener Erfahrung sagen: die Heilpflanzenschule von Jules Sentman ist großartig. Hier lernst du wie dich die Natur gesund macht. Oder Victoria von Vildvuchs zeigt dir, was man Kulinarisches aus heimischen Powerfoods herstellen kann.
  5. Florale Workshops. Du willst lernen wir man Kränze aus Trockenblumen bindet? Online gibt es einige Angebote zu finden. Inspirationen bekommst du ansonsten auch bei Lovis Messerschmidt.
  6. Du vermisst es ins Museum zu gehen? Dann nimm an einer virtuellen Führung vom Berliner Naturkundemuseum teil.

…und das ist nur ein kleiner Auszug aus dem riesigen Angebot da draußen im World Wide Web. Veranstalter – ob groß oder klein – verstehen immer besser, was wir uns im digitalen Raum wünschen. Ein „starres in den Computer gucken“ war gestern.

Digitale Events: nachhaltig unterwegs

Wir lieben Events. Ich selbst bin gelernte Eventmanagerin und habe noch viele Freunde und Bekannte, die in der jetzigen Situation kein oder kaum Einkommen haben. Die herausfordernde Lage ist uns durchaus bewusst. Aber schon damals, als aktive Projektmanagerin, habe ich mir immer die Frage gestellt, was für eine „Umweltsau“ diese Events doch sind. Ok, die Branche hat inzwischen viel dazu gelernt. Temporäre Bauten werden recycelt und beim Catering wird auf Biofood geachtet.

Nichtsdestotrotz gibt es in der Eventbrache aus ökologischer Sicht noch viel zu optimieren. Der Plastikbecher ist wohl das bekannteste Beispiel. Zum Glück gibt es Organisationen, die sich aktiv einsetzten – wie zum Beispiel Viva con Agua mit dem Becherpfand. Kreativität sind da kaum Grenzen gesetzt. Selbst jetzt, wo die Stadien leer sind und es keine Festivals gibt, kann man virtuell seinen Becher spenden. Pfandraising!

Kurzum: Jede Krise hat ihre zwei Medaillenseiten. Ich bin dankbar, dass der Umweltaspekt durch die Corona-Pandemie einen enormen Schub erfahren hat. Natürlich sollen und werden virtuelle Events reale Veranstaltungen niemals vollständig ablösen – zum Glück – aber sie werden ein paar Events umändern oder ergänzen.

7 ökologische Vorteile von virtuellen Events

  1. Keine An- und Abreise
  2. Kein ausuferndes Catering und Entsorgung von übergebliebenen Speisen
  3. Keine Merchandise-Artikel, die danach in die Tonne wandern
  4. Arbeitsmaterial wird zumeist digital zur Verfügung gestellt. Nur ein Bruchteil der Teilnehmer:innen drucken die Sachen tatsächlich aus
  5. Weniger Müll durch temporäre Bauten, prachtvolle Blumen und aufwändige Messestände
  6. Keine ausgedruckten Tickets oder Infos per Post (ja, das gibt es zum Teil immer noch). Stattdessen steht alles online zur Verfügung
  7. Die Lebensdauer des Events wird verlängert. Denn oftmals werden Live-Events aufgezeichnet und stehen im Nachgang noch weiteren Interessenten zur Verfügung 

Together digital

Gemeinsam halten wir auch diesen Lockdown durch und versuchen, das Beste rauszuholen. Denk dran: nach jedem Winter kommt ein Frühling. Und wenn die Sonne wieder scheint, dann sehen wir uns – online UND offline.

Nach dem Winter kommt der Frühling. Ganz bestimmt!

Ach ja…

Hast du noch tolle Online-Kurs-Tipps für uns? Dann immer her damit. Merci 🙂

Live happy. Live green.
Deine Adebars Töchter

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