Ziele aufschreiben und erfolgreich ins neue Jahr starten

von Marieke

Ziele setzen für das neue Jahr? Wieso überhaupt aufschreiben, wenn ich es doch im Kopf habe? Fakt ist: Wer seine Ziele aufschreibt, ist erfolgreicher! Ich habe es getestet und empfehle auch dir, eine 10-Ziele-Liste für das kommende Jahr aufzuschreiben. Versprochen: mit dieser Anleitung schaffst du mehr als du denkst.

Ziele setzen für das neue Jahr:
bloß nicht zu viel des Guten

Die drei beleibtesten Vorsätze der Deutschen für das Jahr 2018 waren:

  • Stress vermeiden und abbauen
  • Mehr Zeit für Familie und Freunde
  • Mehr Sport machen

Weniger Alkohol trinken, der Klassiker unter den Vorsätzen, lag „nur“ auf Platz 10.

Aber sind wir mal ehrlich: wie soll man ein Ziel erreichen, wenn man kein konkretes Ergebnis vor Augen hat?

Wie wäre es daher mit eng gesteckten Zielen, die vor allem realistisch sind? Zielformulierungen wie „6 kg abnehmen bis zum Jahresende, 2x in der Woche Sport und die Immobilienfinanzierung mit einem Fachmann checken“ – hören sich gleich viel greifbarer an.

Die Forschung zeigt, dass Ziele umso besser wirken, wenn man sich der SMART-Methode bedient: Sie sollen also spezifisch (S), messbar (M), akzeptierbar (A), realistisch (R) und terminierbar (T) sein. SMART also. 

Ziele aufschreiben ist genauso wichtig, wie Wunderkerzen zu Silvester

Von der Hand zum Hirn

Schon in der Schulzeit wurde mir beigebracht, nicht nur mündlich zu lernen, sondern auch Notizen zu machen. Vom Stift, über die Bewegung ins Hirn. Auf diese Weise bleibt die Idee bzw. das Zielvorhaben nicht nur ein Gedanke, sondern wird fixiert – schwarz auf weiß. Beide Gehirnhälften werden aktiviert.

Ja, es kostet etwas Zeit, die Liste zu erstellen. Aber schließlich sollen dich deine Ziele, Visionen und Wünsche ja auch über das nächste Jahr hinweg tragen, dich beflügeln und dir Feuer unterm Arsch machen.

10-Ziele-Liste

Zugegeben, bis zum letzten Jahr habe ich meine Ziele nicht aufgeschrieben. Und erst recht habe ich mir keine guten Vorsätze für das neue Jahr gesetzt. Aber 2017/2018 war es dann, auf Empfehlung meines Mannes, soweit dass ich mir eine 10-Ziele-Liste aufgeschrieben habe.

Einige meiner (Lebens-) Ziele habe ich auch schon früher erreicht – ganz ohne aufschreiben. Zum Teil habe ich meine Ziele bewusst erreicht, zum Teil unbewusst. Was ich aber merke: seitdem ich meine Ziele aufschreibe, ist das Tempo zum Erfolg ein ganz anderes.

Ziele aufschreiben – am besten händisch

Nicht alle Ziele haben was mit Erfolg zu tun,
sondern sollen einfach nur Spaß machen

Auf meiner 10-Punkte-Ziele-Liste stehen nicht nur Themen wie Karriere, persönliche Weiterentwicklung und Familie. Ein Punkt muss immer ein Abenteuer sein. Etwas, dass ich noch nie getan habe – so zum Beispiel mit einer Zipline über ein Tal rauschen oder ein Überlebenstraining im Wald. Also ein Erlebnis, das viel Spaß macht, mich zum Teil an Grenzen bringt und mir hoffentlich noch lange (positiv) in Erinnerung bleibt.

Fakt ist:  Wer seine Ziele aufschreibt, ist erfolgreicher!

Eine Langzeitstudie der amerikanischen Harvard University, die regelmäßig zum Thema „Werdegang von Studienabgängern über einen sehr langen Zeitraum“ durchgeführt wird, offenbarte ein erstaunliches Ergebnis:

  • 83% der Studienabgänger hatten sich keine Ziele für ihre Karriere gesetzt. Das durchschnittliche Einkommen dieser Gruppe wurde als Vergleichsgrundlage herangezogen.
  • 14% der Studienabgänger hatten eine klare Zielsetzung für ihre Karriere, die sie aber nicht schriftlich festgelegt hatten. Ihr durchschnittliches Einkommen lag im Schnitt dreimal so hoch wie das der ersten Gruppe.
  • 3% der Studienabgänger hatten nicht nur klare Ziele für ihre Karriere formuliert, sondern diese auch schriftlich aufgeschrieben. Mit der Folge: Sie verdienten im Schnitt zehnmal so viel.

Ziele aufschreiben und gut sichtbar irgendwo hinhängen

Meine Ziele lagen dieses Jahr ehrlich gesagt in der Schublade. Genauer gesagt in meinem Notizblock. So kamen mir meine Ziele nur ab und zu vor Augen. Aber als sie mir kürzlich in die Hände fielen, musste ich lächelnd feststellen, dass nur noch zwei Punkte „zu erledigen“ sind. Ein verdammt gutes Gefühl!

Was sich an meiner Kleiderschranktür befindet und demnach täglich gesehen wird, ist mein Wochenplan. Darunter der Satz „Was muss ich heute tun, um meine drei wichtigsten Ziele zu erreichen?“ Dabei ist es egal, ob ich was Großes oder was Kleines dafür leiste. Hauptsache, ich tue etwas und verliere meine Ziele nicht aus den Augen. Und auch die drei wichtigsten Ziele verändern sich mit der Zeit aufgrund von Ereignissen oder aber deshalb, weil ich mein eines Ziel bereits erreicht habe.

Also, lasse deine Träume Realität werden und schreibe deine Ziele auf!
Viel Spaß – und Erfolg.

 

MACH’S DIR SCHÖN 
Adebars Töchter

 

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